
Das erste Foto von Maribor zeigt den Hauptplatz mit dem Pestzeichen und den Heiligenstatuen sowie den Brunnen mit zwei Wasserpumpen im Vordergrund.

Fotografie einer Dame, die ein typisches Jugendstilkleid in dunklen Farben mit extrem schmaler Taille und Korsett trägt. Ihre Bluse ist bis zum Hals zugeknöpft und mit einem breiten Band verziert. Sie ist mit parallelen Falten auf der Brust und an den Ärmeln verziert. Sie trägt einen Ohrring am rechten Ohr, Armbänder an beiden Armen und Ringe an beiden Ringen.
Das Foto wurde von dem Mariborer Fotografen L. J. Kieser aufgenommen, der 1891 mit seinem Partner Damasko ein Atelier in Maribor eröffnete und es ab 1893 selbst betrieb. Sein Atelier befand sich in der Gregorčičeva-Straße.

Das Foto zeigt Janko und Vlad Sernec in ihren Matrosenanzügen. Sie sind die Söhne von Vladimir Sernec (1879 - 1923), einem der Gründer des Sokols und langjährigen Präsidenten des Mariborer Lesesaals. Sein jüngerer Sohn, Janko (1915 - 1942), studierte Wirtschaftswissenschaften in Paris und London und schloss sich während des Zweiten Weltkriegs dem nationalen Befreiungskampf an. Im Jahr 1942 wurde er von den Deutschen in Banjica erschossen.
Das Foto wurde im Fotostudio Makart aufgenommen. Olga und Ladislav Biesik, die Besitzer des Makart-Studios, kamen aus Wien nach Maribor. Sie hatten ein Atelier in der Gosposka-Straße in Maribor. Das Foto wurde am 14. November 1919 aufgenommen.

Das Foto zeigt Vid Murko in Radfahrerkleidung: Pumps, lange Socken, niedrige Lederschuhe, eine bis zum Hals zugeknöpfte Jacke und einen Schutzhelm mit einem "Schild" auf dem Kopf. Der Radsport in Maribor kam in den 1880er Jahren in Schwung, als mehrere Radfahrvereine gegründet wurden. Im Jahr 1887 erließ der Stadtrat die ersten Vorschriften für das Radfahren auf den Straßen der Stadt. Das Foto wurde von dem Mariborer Fotografen Heinrich Krapek aufgenommen, der in Maribor und Karlovac Fotostudios besaß.

Ein Foto eines unbekannten Fotografen zeigt das rege Treiben auf der
den zentralen Markt der Stadt auf dem Hauptplatz zwischen den beiden Kriegen.